Klein aber fein

Als ich anfing eine Lehrstelle zu suchen, wusste ich sofort, dass ich Kauffrau werden will. Ich wollte aber zuerst in einigen Unternehmen «schnuppern», um so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln. Denn nur so konnte ich die einzelnen Firmen und Branchen miteinander vergleichen. Mit dem Ziel, mir am Ende den Arbeitgeber auszusuchen, der mir am besten zusagt.

Also überlegte ich mir, was mir am Arbeitsplatz wichtig sein könnte. Schnell kamen mir Kriterien wie Art der Tätigkeiten, Aufgaben, Arbeitskollegen, Zusammenarbeit, Arbeitsplatz, Räumlichkeiten, Atmosphäre in den Sinn.

Ich stellte mir das so vor: Sobald ich die Eingangstüre des Unternehmens passieren würde, müsste «etwas mit mir passieren». Und dieses Gefühl müsste ich bewusst wahrnehmen können. Die Vorstellung darüber machte mich umso nervöser: «Was würde mit mir passieren, welche Eindrücke würden auf mich einprasseln? Wie würde ich mich für einen Arbeitgeber entscheiden können?».

Meinen ersten Schnuppertag verbrachte ich in einer weltweit tätigen Firma mit Sitz in Basel. Riesige Räume, viele Mitarbeiter, Hektik in den Gängen. Alles verlief sich etwas und mein Bauch sagte mir: «Das ist sicher eine erfolgreiche Firma. Und sie macht auch einen sehr organisierten Eindruck. Aber kennt sich hier noch jeder mit Namen? Weiss jeder was der andere tut?»

Und dann war da noch der Punkt mit den Fremdsprachen. Ich hörte viele englisch sprechende Mitarbeiter an mir vorbei gehen und laut Anforderung sollte man die französische Sprache auch noch sehr gut beherrschen. Schnell fragte ich mich, ob in dieser Umgebung ein gutes Arbeitsklima herrschen kann. In der kurzen Zeit meines Schnuppertages konnte ich es nicht herausfinden.

Der Schnuppertag verlief gut und ich bekam einen guten Einblick in die Arbeit des Unternehmens. Richtig gut fühlte es sich aber nicht an. Mein Bauchgefühl riet mir ab. Auch die Ausbildungsmöglichkeiten änderten nichts daran.

Der Schnuppertag bei Pax verlief toll. Die Leute waren offen und hilfsbereit. Das Arbeitsklima kam mir sehr angenehm vor. Ohne ein gutes Arbeitsklima wirkt für mich die Arbeit meistens schwerer.

Da Pax mit rund 280 Mitarbeitenden und einem einzigen Standort in Basel eine etwas kleinere Firma ist, kennen sich die Leute auf den unterschiedlichen Stockwerken. Man ist miteinander vertraut und wenn man ein Problem hat, ist jeder stets bereit zu helfen. Die Leute suchen gemeinsam nach Lösungen. Das finde ich super, da auch ich so funktioniere. Ich denke, wenn man sich untereinander gut versteht, dann ist auch die Freude am Arbeiten grösser.

Bei Pax hat man gute Chancen für eine erfolgreiche Karriere. Die Lehre bei Pax bietet einem viele Möglichkeiten, was mich von Anfang an angesprochen hat. Dank einem Rotationssystem hat der Lernende Einblick in viele Firmenbereiche wie z.B. Kunden-/Leistungsservice, Buchhaltung, Marketing, Personalentwicklung etc. Nach einem erfolgreichen Lehrabschluss besteht sogar die Chance, eine Festanstellung zu bekommen. Auch weiss ich, dass Pax jeden unterstützt, der den Wunsch hat, sich weiterzubilden.

Jeder Lernende hat einen Berufsbildner in der jeweiligen Abteilung. Er ist für die Ausbildung des Lernenden während seiner Zeit in der entsprechenden Abteilung verantwortlich und unterstützt, wo er nur kann. Man merkt richtig, dass Pax grossen Wert auf die Young Talents legt.

Ich muss gestehen, bereits nach dem ersten Monat war ich voll in der zugewiesenen Abteilung integriert. Auch die Mit-Lernenden sind super. Wir verstehen uns echt gut. So macht eine Lehre Spass.

Der Standort von Pax am Aeschenplatz ist nicht weit vom Basler Stadtzentrum entfernt. Dies ist auch ein Vorteil, denn es gibt viele Restaurants und Läden in der Nähe. So macht ein Arbeitstag noch mehr Spass, wenn man sich schnell in der Pause einen Snack für zwischendurch holen kann. Oder über Mittag den Stadt-Flair geniessen kann. 🙂

Wer also denkt, dass «grössere» Firmen immer besser sind, täuscht sich meiner Meinung nach. Ich fühle mich in einem kleineren und überschaubareren Unternehmen wohler. Aber das muss jeder für sich herausfinden.

Wie denkt ihr über die Grösse von Unternehmen? Konntet ihr auch Unterschiede herausfinden? Berichtet mir bitte darüber, einfach einen Kommentar hinterlassen. Vielen Dank.

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1 Kommentar

  1. Svenja

    Ich mache meine Ausbildung zur Mediamatikerin in einem sehr kleinen Unternehmen mit gerade mal 15 Mitarbeitern. Dennoch muss ich sagen, dass dies für mich genau richtig ist. Ich denke, besonders in der Ausbildung ist es gut, wenn man Hilfe von allen Seiten hat und die anderen Mitarbeiter näher kennenlernen kann.

    Liebe Grüsse
    Svenja

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